Safari-in-Innsbruck-und-Umgebung

Wollten Sie schon immer mal auf Safari gehen und Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten? Auf die Jagd nach Schnappschüssen der größten und bekanntesten Tiere in der Wildnis gehen? Kennen Sie die „Big Five“ der österreichischen Alpen?

Für die Erfüllung Ihrer Safari-Träume müssen Sie nicht extra nach Afrika fliegen. Denn die österreichischen Big-Five können Sie – mit ein bisschen Glück – bei einer Safari im Tiroler Unterland beobachten.

Sie möchten wissen, von welchen Tieren ich hier spreche? Die Big-Five der Alpen sind

  • Steinadler
  • Steinbock
  • Gämse
  • Bartgeier
  • Murmeltier

Zugegeben, einen Bartgeier in der Nähe von Innsbruck anzutreffen ist eher unwahrscheinlich – zumal er in unserer Gegend so gut wie ausgestorben ist. Den Rest der Big-Five aus dem Alpenraum können Sie bei einer Wanderung in den umliegenden Bergen, wie dem Karwendel-Gebirge, durchaus antreffen.

Und wenn nicht, bleibt Ihnen immer noch ein Besuch im Alpenzoo Innsbruck, um die Liste zu vervollständigen. 😉

Wie Sie Ihre Chancen erhöhen können, zumindest vier der Big-Five in Innsbrucks Bergwelt zu sehen, verrate ich Ihnen hier in diesem Beitrag.

Warum sich die Mühe machen und nicht gleich in den Zoo?

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Natürlich wäre es einfacher in den Zoo zu marschieren und dort alle möglichen Arten von Tieren anzusehen. Allein das Angebot an Artenvielfalt übersteigt das eines so genannten „Nature-Watch“ natürlich um Längen. Trotzdem gibt es gute Gründe, um die Tiere lieber in der freien Wildbahn zu beobachten. Sicher stimmen Sie mir zu, wenn ich sage:

„Bei einer Safari, weiß man nie, was man kriegt.“

Bei einer Safari in den Innsbrucker Bergen wissen Sie nie, welche Tiere Ihnen heute vor die Nase laufen. Bei einer Safari haben Sie zwar keine Garantie, bestimmte Tiere zu sehen, aber dafür eine gute Portion Spannung und Aufregung.

Im Zoo hingegen, sehen Sie zwar alles, was Sie sich wünschen, aber gerade aufregend ist das nicht. Außerdem verhält sich ein Tier in Gefangenschaft immer anders, als in seinem natürlichen Umfeld. In der Natur sehen Sie die Tiere so, wie sie wirklich sind.

„Eine Safari fordert Flexibilität.“

Bei einem Zoo-Besuch kennen Sie den Ablauf: Sie kaufen ein Ticket. Betreten das Zoo-Gelände. Gehen von einem Käfig zum anderen und schauen sich die Tiere darin an. Sie werden vermutlich Fotos machen und den Zoo wieder verlassen, wenn Sie alles gesehen haben.

Beim Nature-Watch ist das anders: Sie marschieren los und wissen nicht, was Sie erwartet. Deshalb müssen Sie spontan und flexibel sein. Sie müssen lernen, auf Ihre Umgebung zu reagieren.

Wären Sie bereit, den sicheren Wanderweg zu verlassen? Würden Sie auch im Regen weiter gehen? Können Sie, wenn es die Situation erfordert, stundenlang an einer Stelle verharren?

Wenn Sie das alles mit „ja“ beantworten können, sind Sie genau der richtige Typ für eine Österreich-Safari.

„Bei einer Safari ändert sich Ihr Verständnis für die Natur.“

Naturliebhaber

Wenn Sie in der Natur wandern, um sich die Tiere in freier Wildbahn anzusehen, bekommen Sie ein ganz neues Verständnis zu Ihrer Umwelt.

Sind Sie schon einmal geräuschlos durch die Natur gewandert? Ich kann Ihnen das nur empfehlen. Wenn Sie sich ruhig verhalten, stehen die Chancen besser, viele Tiere zu sehen. Sie können die Natur und Ihre Bewohner viel besser wahrnehmen, wenn Sie nicht durch Gespräche mit den anderen abgelenkt sind. Außerdem verschrecken Sie so die Tiere nicht, die Sie beobachten wollen.

Gerade, wenn Sie die gesicherten Wanderwege für Ihren Nature-Watch verlassen, müssen Sie Verantwortung übernehmen. Sie müssen die Natur bewahren, indem Sie auf folgende Dinge besonders achten:

  1. Werfen Sie keinen Müll in die Natur.
  2. Sie dürfen keine Pflanzen abknicken oder ausreißen.
  3. Achten Sie auf versteckten Tierbauten und treten Sie nicht auf diese.
  4. Nehmen Sie alles wieder mit, was Sie hergebracht haben.

Sie werden sehen, wenn Sie erst einmal Tiere dort beobachten, wo Sie leben, bekommen Sie ein anderes Verständnis für die Natur. Sie wird Ihnen noch viel wertvoller erscheinen, als zuvor.

So erhöhen Sie Ihre Chancen die Big-Five der Alpen zu sehen

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Am ehesten können Sie Wildtiere dort beobachten, wo sie schlafen, trinken oder grasen – eben da, wo sie leben. Gerade unsere Big-Five verlassen Ihr Territorium in der Regel nicht. Einheimische Naturmenschen kennen diese Plätze und Zonen meistens. Oft kennen diese sogar die Tiere „persönlich“ und wissen, welches sich wo aufhält.

Außerdem spielt die Tageszeit eine wichtige Rolle: Wie gesagt lassen sich die Tiere in Ihrer natürlichen Umgebung am besten dort beobachten, wo sie leben – also dort, wo sie ihren Bau, ihr Nest, ihr Zuhause haben. Die Chancen Wildtiere zu beobachten erhöhen sich in der Morgen- oder Abenddämmerung. Dann verlassen die Tiere Ihr Zuhause, um auf Nahrungssuche zu gehen, oder kommen gerade von einem langen Tag zurück.

Die richtige Ausrüstung, damit Ihnen nicht der Spaß vergeht

Wenn Sie nicht die richtige Ausrüstung dabei haben, kann Ihr Ausflug womöglich ein frühzeitiges Ende nehmen. Stellen Sie sich vor, es fängt plötzlich zu regnen an. Oder Sie bekommen Blasen an den Füßen, weil Sie die falschen Schuhe angezogen haben. Damit Sie dann nicht den Rückweg antreten müssen, achten Sie bei der Ausrüstung zumindest auf die folgenden 5 Dinge:

  1. Solide Wanderschuhe
  2. Wanderkleidung (an das Wetter angepasst)
  3. Regenschutz
  4. Sonnenbrille
  5. Fernglas

Kennen Sie die Gefahren einer Safari im Tiroler Unterland?

Ich kann mir gut vorstellen, was Sie jetzt denken: Wir sind doch nicht in Afrika. Was kann da schon gefährlich sein an der Safari?

Bei einer Safari im Tiroler Unterland begegnen Sie zwar nicht so gefährlichen Tieren, wie in Afrika. Dennoch sollten Sie sich vorsehen, denn 2 potenzielle Gefahrenquellen kann ich Ihnen auf Anhieb nennen:

  1. Verlieren Sie nicht den Weg aus den Augen, sonst verlaufen Sie sich. Oder Sie stehen plötzlich an einer Stelle wieder, an der Sie weder vor noch zurück können.
  2. Halten Sie sich fern von Jungtieren und deren Eltern. Diese könnten aggressiv reagieren, aus Angst um Ihren Nachwuchs.

Einer kleiner Tipp von uns: Nehmen Sie sich einen professionellen Guide. Dieser weiß wo es lang geht und kennt oft die besten Plätze für die Tierbeobachtung in der Gegend. Er kann Ihnen die Plätze auf Anhieb zeigen, an denen die Wildtiere am ehesten anzutreffen sind.

In den vergangenen Jahren haben immer mehr Gäste im Speckbacher Hof nach geführten Wanderungen zur Tierbeobachtung gefragt. Deshalb haben wir gleich ein Pauschalangebot entworfen, nämlich unseren Nature-Watch mit Übernachtung.

Haben Sie Lust bekommen, die Österreichischen Big-Five mit eigenen Augen in freier Wildbahn zu sehen? Klicken Sie auf den folgenden Link, oder den Button unten, um mehr über unser Pauschalangebot zu erfahren und Ihre Chancen auf die Big-Five der Alpen zu erhöhen: https://www.speckbacherhof.at/pauschalangebote/

Herzlich,
Andreas Hofmann

Ja, ich möchte die Big-Five von Innsbruck und Umgebung sehen